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„Digitale Integration mit Herz und Hirn geschafft“

„Digitale Integration mit Herz und Hirn geschafft“

Vollständige Geschichte erschienen in: update 1/2019
Foto (v.l.n.r.): Mariusz Jan Demner, Melanie Rönnfeld (Geschäftsführerin), Sebastian Kaufmann (CD, XXXLutz) (c) DMB

DEMNER, MERLICEK & BERGMANN ist nach 2014 zurück am Platz an der Sonne. Mit insgesamt 507 Punkten erreichte die Agentur aus der Lehárgasse heuer die Spitze souverän. Agenturchef Mariusz Jan Demner, DMB-Geschäftsführerin Melanie Rönnfeld und XXX-Lutz-CD Sebastian Kaufmann über den Nutzen von Awards, digitale Integration und Verantwortung. 

Nach dem Doppelsieg 2013 und 2014 hat DMB heuer Platz eins zurückerobert. Ein Sieg der konsequenten eigenen Markenführung oder der digitalen Integration bei DMB?
MARIUSZ JAN DEMNER: Nach Platz zwei im Vorjahr, der ja auch nicht gerade nix war, zeigt der Einser noch deutlicher, wie DMB in den beiden letzten Jahren die digitale Integration mit Herz und Hirn und der fordernden und fördernden Aufmunterung großer Kunden geschafft hat.
 
DMB hat im Einreichzeitraum 23 internationale und nationale Awards gewonnen. Welche Kampagnen und Kunden haben das meiste zur Platzierung im update-Digital-Kreativranking der Agenturen beigetragen?

SEBASTIAN KAUFMANN: Abräumer des Jahres war vor allem die XXXLutz-Politikermasken-Kampagne. Wenige Tage vor der Nationalratswahl übertrumpfte die digital durchdeklinierte Kampagne sogar den Nationalratswahlkampf selbst und wurde mit einem enormen PR-Boost die meistbeachtete des Jahres. Angefacht durch Maßnahmen auf der XXXLutz-Website selbst und massiv verstärkt durch Präsenz und Diskussion auf allen Social-Media-Kanälen. 
DEMNER: Aber auch Arbeiten für Vöslauer, der „Jump in the Dark“-Weltrekordsprung von Thomas Morgenstern für den Fachverband der chemischen Industrie, Arbeiten für bob (A1) und „Marlene“ (VOG, Südtirol, Europas größter Vermarkter von Äpfeln) fanden Anerkennung. „Can’t Bar My Voice“ schaffte es mit einem Null-Euro-Budget und simpler Instagram-Mechanik spektakulär, auf das Thema Pressefreiheit aufmerksam zu machen. Alle basieren auf starken Ideen, die mithilfe von Digital und Social Media erst so richtig Flügel bekommen haben.
 
Welchen Stellenwert haben Award-Shows für Ihr Unternehmen?
DEMNER: Awards reflektieren das kreative Potenzial einer Agentur. Wenn du in so vielen digitalen Kategorien gewinnst, zeigt es, dass du einen Integrationsprozess geschafft hast, der sich höchst förderlich und ökonomisch auf die Ziele unserer Kunden auswirkt. Wenn wir die bei ihren digitalen Herausforderungen begleiten wollen, müssen auch wir Spitzenleistungen liefern.
 
Wie hat sich das Digitalbusiness bei DMB 2018/2019 generell entwickelt?
MELANIE RÖNNFELD: Vor allem haben wir kräftig investiert: Über 20 Leute arbeiten bei DMB bereits in digitalen Bereichen. Wir bauen Content stark aus und arbeiten daran, künftig auch spezielle digitale Produkte und Services zu entwickeln.

Wie beurteilen Sie generell die Wertigkeit digitaler Werbemaßnahmen für ökonomische Marketingziele? Wann macht was überhaupt Sinn?
RÖNNFELD: Digital hat den großen Vorteil, für die meisten Marketingziele sinnvolle Mittel zu bieten, um zur Erreichung beizutragen. Ob das nun Markenbekanntheit, Awareness für neue Produkte, Werbebudgetoptimierung bis hin zum Abverkauf ist. Weil alles so breit ist, werden genauere Zieldefinitionen und eine klare Planung von Mitteleinsatz, Erfolgsmessung und laufender Optimierung wichtiger.
 
Bringen digitale Werbemaßnahmen, was sie versprechen? Oder hinken die tatsächlichen Erfolgszahlen hinter der vom Kunden gewünschten Realität und kleinen Budgets her?
DEMNER:
 Abhängig von der Zielgruppe tragen digitale Maßnahmen in den meisten Fällen viel bei. Reichweite ist in fast allen Zielgruppen ausreichend gegeben und gut nutzbar. Und hiermit meine ich nicht die 20- bis 40-Jährigen, sondern z. B. Menschen, die sich derzeit für den Kauf einer Küche interessieren oder die wir grundsätzlich mit einer Marke umgarnen wollen. Im mobilen Bereich gibt es allerdings noch große Schwächen: Das Erzählen von Geschichten ist auf kleineren Screens einfach schwieriger und die einsetzbaren Mittel noch sehr begrenzt. Aber Marken zum Erlebnis und Werbung zum Ereignis zu machen gelingt mit und in digitalen Kanälen schon sehr gut, wie unsere prämierten Kampagnen zeigen.
 
Gibt es heute noch Kampagnen ohne Digitalelemente?
KAUFMANN:
 Nein, gibt es bei uns zumindest nicht. Selbst wenn man ganz klassisch „nur“ ein Plakat macht, wird im Idealfall darüber gesprochen, was in der heutigen Zeit heißt: es wird auf Social Media geshart.
 
Wie digital ist Ihr eigenes Leben? 
DEMNER: So wie bei den meisten Menschen schon ziemlich stark. Ich habe das iPhone in der Tasche oder in der Hand. Ich empfinde alles als Bereicherung, was mir das Leben einfacher macht. Es ist schon viel Digitales dabei, aber ich bin noch immer Herr meiner eigenen Zeit und da meist offline.
  
Wohin soll sich DMB in den nächsten Jahren entwickeln? Was wünschen Sie sich für Ihre Agentur?
RÖNNFELD: Um uns herum verändert sich nicht nur die Branche, sondern die ganze Welt in einem atemberaubenden Tempo. Eine Agenturgruppe wie diese, mit einer Verantwortung für rund 130 Leute, muss sich intensiv Gedanken über die künftige Ausrichtung machen. Wir bieten eine Fülle an Dienstleistungen, die es allesamt zu überprüfen und teils neu auszurichten gilt. Außerdem wollen wir uns viel stärker von einer inhabergeführten zu einer inhabergelenkten Agenturgruppe entwickeln – und auf das konzentrieren, was wir am besten können: starke Markenstorys über alle Kanäle, verstärkt und vernetzt auch digital, zu erzählen.

Das Auftraggeber-Digitalkreativranking 2018

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