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Ein Masterplan für die Zukunft

Ein Masterplan für die Zukunft

Geschichte erschienen in: update 3/2018
Foto: Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung (c) BMBWF/Martin Lusser

Schule 4.0 - Mit dem heurigen Schuljahr startet die flächendeckende Umsetzung der „Digitalen Grundbildung“. Bildungsminister Faßmann wünscht sich, dass die Kinder lernen hinter die Kulissen zu schauen.

Die fortschreitende Digitalisierung der Gesellschaft ist ein Fakt, der nicht nur uns alle betrifft, sondern weltweit Länder vor neue Herausforderungen stellt. Alle gesellschaftlichen Bereiche, wie Arbeit, Wirtschaft oder Bildung, sind von ihr betroffen und um für die Zukunft tatsächlich gerüstet zu sein versucht jedes Land seinen Weg der Nutzung zu finden. Im europäischen Vergleich liegt Österreich dabei gar nicht so schlecht. Der Digital Economy und Society Index (DESI) 2017 bescherte uns Platz 10 unter den 28 EU-Mitgliedstaaten. Erhoben wurden dabei die Faktoren Connectivity, Human Capital, Use of Internet, Integration of Digital Technologie und Digital Public Service. Das Fazit zu dem der Europe´s Digital Progress Report (EDPR) gelangt ist, dass wir uns bis dato insgesamt im Einklang mit dem EU-Durchschnitt entwickelt haben. Am besten funktioniert die Digital Public Services, gefolgt vom Humankapital. Bei der Integration von Digitaltechnik durch Unternehmen schneidet Österreich weniger gut ab, der Konnektivitätswert ist trotz sehr günstiger Breitbandpreise durchschnittlich. Schließlich ist die einzige Dimension, in der Österreich unterdurchschnittlich abschneidet die Nutzung von Internetservices wie Online-Shopping oder Online-Banking. Aber manche Sachen dauern in Österreich eben immer länger.

Produzieren statt konsumieren
Damit künftigen Generationen aktiv mit den digitalen Werkzeuge umgehen können, brauchen sie aber das entsprechende Wissen. Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung: „Dass die Digitalisierung unsere Gesellschaft verändern wird, steht fest. Wie sie es tut, nicht. Denn Technik ist nicht automatisch Kultur! Darin sehe ich einen Auftrag.“ Ein Auftrag, der das gesamte Bildungswesen – von den elementarpädagogischen Einrichtungen bis hin zu den Hochschulen – betrifft. Und den hat das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung nun in einen „Digitalen Masterplan“ gegossen. Ein Teil des Masterplans ist die sogenannte „Digitale Grundbildung“ in den Schulen. Die verbindliche Übung startete als Pilotprojekt bereits im Schuljahr 2017/18 an 178 österreichischen Neuen Mittelschulen und AHS-Unterstufen. Ab sofort, also dem Schuljahr 2018/19, gilt der verordnete Lehrplan und es beginnt die flächendeckende Umsetzung für alle Schulen der Sekundarstufe I. In diesem Fach sollen Schülerinnen und Schüler in zwei bis vier Wochenstunden innerhalb von vier Jahren digitale Grundkompetenzen erwerben. Lehrinhalte sind: Gesellschaftliche Aspekte von Medienwandel und Digitalisierung, Informations-, Daten- und Medienkompetenz, Betriebssysteme und Standard-Anwendungen, Mediengestaltung, Digitale Kommunikation und Social Media, Sicherheit, Technische Problemlösungund Computational Thinking. Für Bildungsminister Faßmann eine wichtige Aufgabe, denn: „Die Kinder sollen nicht als Konsumenten geschult werden, Konsumenten sind wir alle schon, sondern hinter die Kulissen blicken. Sie sollen also Erfahrungen als Produzenten machen und z.B. Coding erlernen.“ Und damit es nicht nur bei einem Fach, sondern einer flächendeckenden Nutzung und Umsetzung der Digitalisierung im Bildungswesen kommt, hat das Bundesministerium jetzt mit der Umsetzung des Masterplans für Digitalisierung begonnen. Das betrifft die Lehr- und Lerninhalte, Aus-, Fort- und Weiterbildung von Pädagoginnen und Pädagogen ebenso wie die Infrastruktur und moderne Schulverwaltung. Denn genau wie bei der Beurteilung Österreichs digitaler Gesamtsituation, bestimmt auch im Bildungssektor nicht nur ein Fach, ob die jetzigen Schülerinnen und Schüler fit für die Zukunft sein werden. Entwicklungspotential gibt es auf jeden Fall genug.

Status Quo an Österreichs Schulen

Laut einer Auswertung des BMBWF im ersten Halbjahr 2018 haben 

·       5,9% der NMS, 6,4% der AHS und 14,6% der BMHS führen Klassen mit schülereigenen Geräten (Notebooks und/oder Tablets) – s.g. Notebookklassen.

·       an rund zwei Drittel der NMS, AHS und BMHS wird mit schülereigenen Geräten (Smartphones, Tablets oder Notebooks) bei Bedarf im Unterricht gearbeitet.

·       45,5% der NMS, 50,6% der AHS und 59,6% der BMHS verfügen über WLAN in allen Unterrichts- und Aufenthaltsräumen.

·       40,6% der NMS, 37,1% der AHS und 42,8% der BMHS hat eine Internet- Breitband-Downstream-Anbindung mit zumindest 40 Mbit/s. Über 100 Mbit/s verfügen über 13,7% der NMS, 34,5% der AHS und 38,8% der BMHS.

·       Ein pädagogisches Konzept für den unterstützenden Einsatz digitaler Technologie im Unterricht haben 65,5% der NMS, 58,8% der AHS und 50% der BMHS.

Inspiration, Genuss und harte Arbeit

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